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Reisetipps

 

Camping in Europa – wo die Stellplätze am günstigsten sind

 

Am Campingurlaub scheiden sich die Geister. Die einen sehen darin die letzte Bastion der Freiheit des Großstadtmenschen, die anderen haben Angst, voller Mückenstiche im Zelt zu sitzen und fade Dosensuppe vom Gaskocher zu löffeln. Das Gute am Campingurlaub: Jeder kann nach seiner Fasson glücklich werden. Minimalisten können ihren Urlaub in der Natur nach wie vor mit kleinem Budget bestreiten. Für alle, die auch unter freiem Himmel nicht auf Luxus verzichten wollen, gibt es nun endlich Glamping. Glamping? Der Begriff setzt sich aus Glamour und Camping zusammen. Damit sind einerseits luxuriöse Zelte und Mobilheime, die es von der Ausstattung her mit jeder Villa in bester Lage aufnehmen können, gemeint. Aber auch Campingplätze, die exklusive Stellplätze mit eigenem Whirlpool für den Wohnwagen anbieten. Wer beim glampen zeigen will, was er hat, bezahlt pro Nacht durchaus ein paar hundert Euro, um den Caravan abzustellen. Natürlich muss kein Glamper in der Sammeldusche sein Bad nehmen. Doch die Luxusplätze lassen sich nicht nur die Zusatzausstattung etwas kosten, sondern auch die Lage direkt am Strand oder in spektakulärer Landschaft.

 

Die Schweiz ist Europas teuerstes Campingland

Der Esterel Caravaning Platz in St. Raphaél an der französischen Riviera mit eigenem Bad inklusive Spülmaschine, Waschmaschine und Jacuzzi kostet in der Hochsaison pauschal 405,12 Euro für vier Übernachtungen. Die Pauschale wird jedoch auch fällig, wenn man nur eine Nacht campt. In Hvidbjerg Strand an der dänischen Nordseeküste zahlen zwei Erwachsene knapp 160 Euro für eine Nacht. Mit 146 pro Stellplatz und Nacht nur unwesentlich günstiger ist der Caravanpark Sexten in Südtirol. Dafür gibt es Spa und Wellness satt, Panoramablick auf die Dolomiten, einen Privatbalkon über einem kleinen Teich und eine immerhin 300 Quadratmeter große Parzelle. Wer weniger Glamour braucht und einfach nur die üblichen Einrichtungen vorfinden möchte, muss europaweit unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Teuerstes Land zum Campen in Europa ist die Schweiz. Hier werden für eine Nacht für eine dreiköpfige Familie inklusive aller Nebenkosten 45,96 Euro für den Stellplatz fällig. Danach folgt das schon in den 1960er Jahren liebste Campingziel der Deutschen Italien mit Übernachtungskosten von 43,33 Euro. Nur etwas billiger wird es in Dänemark mit 39,01 und Spanien mit 38,80 Euro. Das bedeutet aber nicht, dass in den beliebten Urlaubsländern am Mittelmeer jeder Campingplatz automatisch teuer ist. Denn es kommt ebenso auf die Region wie auf die Lage an. Während ein Platz in privilegierter Lage direkt am Meer teuer ist, kann es ein paar Kilometer ins Landesinnere hinein deutlich billiger sein.

 

In Estland sponsert der Staat die Campingplätze

Wer günstig unterwegs sein möchte, sollte Osteuropa als Campingziel ins Auge fassen. Am billigsten ist es in Serbien mit etwas über 16 Euro pro Nacht, preislich in derselben Liga spielt Rumänien. In Mazedonien und Polen zahlen Camper durchschnittlich 18 Euro pro Nacht für den Stellplatz. Alternativ können Schuster bei ihren Leisten, beziehungsweise auf dem heimischen Campingplatz, bleiben. Denn in Deutschland kostet es laut Vexcash schlanke 22 Euro pro Nacht. Im Mittelfeld liegen Schweden, Frankreich, Kroatien, Österreich und die Niederlande - hier sind zwischen 30 und 40 Euro für die Übernachtung fällig. Das lässt sich unterbieten. Wildcampen ist völlig gratis, manchmal ungebetene Besucher inklusive, und in Norwegen, Schweden und dem Baltikum noch nicht einmal illegal. In Estland gibt es mit den RMK Plätzen staatliche Gratisplätze, der Staat sponsert sogar das Brennholz für die Feuerstelle. In Irland, Frankreich, Polen oder Österreich ist Wildcampen eine rechtliche Grauzone. Wer jedoch nicht den Eindruck hinterlässt, sich gleich für die nächsten zwei Wochen niederzulassen, wird in der Regel nicht verjagt.

 

In Italien und Griechenland sind empfindliche Strafen zu erwarten, wenn das Zelt im Wald oder auf der Heide entdeckt wird. Je nach Urlaubsregion findet sich immer noch das berühmte Plätzchen auf der Wiese beim Bauern. Doch auch dieses Campingmodell geht mit der Zeit. Das Online-Netzwerk "Camp in my garden" bringt Einheimische mit Feldern, Gärten und Wiesen mit urlaubswilligen Campern zusammen. Entweder sind die weltweit vertretenen Angebote kostenlos oder es ist nur ein kleiner Obolus fällig, Familienanschluss und Einblick in die andere Kultur inbegriffen. Clevere Camper nutzen zudem die Technik für sich. Die App "Einfach-Camping" fürs Smartphone listet die günstigsten Plätze in Deutschland und Europa.

 

Camping am See

Camping am See - Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

 

 

 

 

 

 

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